Journalism and Censorship – an Experience Report from Azerbaijan

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30.11.2016: Zu den zentralen Zielen der Medienpolitik zählt es, einen Rahmen für die Medien zu schaffen, in dem sie ihre gesellschaftlichen Funktionen erfüllen können. Im digitalen Zeitalter wird das jedoch zunehmend schwieriger, weil viele klassische Regulierungsinstrumente nicht mehr greifen. Dieses Spannungsfeld thematisiert die Lehrveranstaltung »Medienpolitik« am Institut für Publizistik. Weiterlesen

Mediennutzung und psychologisches Wohlbefinden

DFG-Young Scholars Network on Media Use and Well-Being

 

Welchen Einfluss hat die Mediennutzung auf das Wohlbefinden von Nutzerinnen und Nutzern? Welche positiven Wirkungspotentiale werden freigesetzt? Gibt es negative Folgen, mit denen sich Menschen in einer zunehmend vernetzten und von Medien durchdrungenen Alltagswelt konfrontiert sehen?

Family playing together with a laptop on a couch

Das Projekt ermöglicht den interdisziplinären Austausch zwischen exzellenten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern und eine internationale Perspektive auf die Folgen der zunehmenden Mediennutzung. Ziel ist dabei eine unvoreingenommene Bestandsaufnahme sowohl der Chancen als auch der Risiken. "Die Folgen neuer medialer Entwicklungen für die Lebensqualität und die zugrunde liegenden Prozesse, die über das Entstehen positiver und negativer Medienwirkungen entscheiden, sind in vielen Bereichen noch völlig offen. Wir hoffen, durch unsere interdisziplinäre Perspektive hier einen innovativen Beitrag leisten zu können", so der Projektleiter, Juniorprof. Dr. Leonard Reinecke.

dfg_logoDas von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Netzwerk führt die Perspektive von 15 internationalen Nachwuchsforscherinnen und -forschern zusammen, die sich über die Laufzeit von drei Jahren den Chancen und Risiken der Mediennutzung für das psychologische Wohlbefinden widmen werden. Das Netzwerk, das sich zu insgesamt drei Workshops in Mainz versammeln wird, vernetzt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Kommunikationswissenschaft, der Psychologie, der Medienpädagogik und der klinischen Suchtforschung. Neben Mitgliedern von acht deutschen Universitäten sind auch internationale Forscherinnen und Forscher von der University of Amsterdam, der Harvard University, der University of Maryland und der Universität Zürich am Projekt beteiligt.

 

mail Kontakt


Jun.-Prof. Dr. Leonard Reinecke
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-28319
Email

 

Links Weiterführende Links


» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Online-Kommunikation« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

 

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Völkerrechtlicher Menschenrechtsschutz und die USA – Ist der »Hort der Freiheit« menschenrechtsfeindlich?

mk_mmf_logo_rgb_transp09.05.2014: Ob der Mitgliedschaft der USA in einigen Menschenrechtspakten, bestehen doch Zweifel an der innerstaatlichen Wirkung der daraus resultierenden völkerrechtlichen Verpflichtungen. Die ambivalente Haltung der USA lässt sich auch daran erkennen, dass sie zwar Mitglied der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) ist, sich de facto aber nicht oder nicht ausreichend am Inter-Amerikanischen Menschenrechssystem beteiligt. Weiterlesen

Band 10: „Die »Googleisierung« der Informationssuche – Suchmaschinen zwischen Nutzung und Regulierung“

hrsg. von Birgit Stark, Dieter Dörr, Stefan Aufenanger

erschienen im August 2014

Cover Google_neu                                                                        Kurzbeschreibung
Suchmaschinen ermöglichen den Zugang zu Informationen im Internet und machen es als grenzenloses Informationsportal nutzbar. Netzinhalte, die nicht durch Suchmaschinen auffindbar sind, existieren für die Internetnutzer  gar nicht - ein großes Gefahrenpotenzial für den einzelnen Nutzer und die Gesellschaft. Der vorliegende Band beleuchtet das Phänomen aus kommunikationswissenschaftlicher, rechtlicher, pädagogischer und technischer Perspektive.

Band 9: „Perspectives on Privacy – Increasing Regulation in the USA, Canada, Australia and European Countries“

hrsg. von Dieter Dörr, Russell L. Weaver

erschienen im März 2014

MC-Bd9Kurzbeschreibung

Infolge der rasanten Entwicklungen im Kommunikationsbereich, steht das Recht auf Privatsphäre vor immer neuen Herausforderungen. Die zunehmende Digitalisierung und Internationalisierung von Kommunikationsprozessen werfen zahlreiche Fragen auf und führen dort zu Konflikten, wo nationale Rechtsordnungen und Wertvorstellungen aufeinander prallen. Insbesondere im Bereich des Datenschutzes und der Frage nach der Haftung von Online-Dienstanbietern sind universelle Lösungsansätze gefragt. Im vorliegenden Werk stellen sich ExpertInnen aus Europa, Australien, USA und Kanada einem internationalen Dialog, der zumindest Impulse für einen nachhaltigen Schutz des Rechts auf Privatsphäre geben soll. Weiterlesen

DFG-Netzwerk zu „Mediennutzung und psychologischem Wohlbefinden“ bewilligt

Interdisziplinärer Austausch im internationalen wissenschaftlichen Netzwerk

dfg_logoDas von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte "Young Scholars Network on Media Use and Well-Being" führt die Perspektive von 15 internationalen Nachwuchsforscherinnen und -forschern zusammen, die sich über die Laufzeit von drei Jahren den Chancen und Risiken der Mediennutzung für das psychologische Wohlbefinden widmen werden. Das Netzwerk, das sich zu insgesamt drei Workshops in Mainz versammeln wird, steht unter der Leitung von Juniorprof. Dr. Leonard Reinecke vom Institut für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU). Weiterlesen

Die gesellschaftliche Bedeutung von Fußballgroßereignissen – Die Entscheidung des EuGH zur Listenregelung des Vereinigten Königreichs

mk_mmf_logo_rgb_transp17.10.2013: Interessieren uns Spiele zwischen Luxemburg und den Färöer Inseln so sehr, dass wir es nicht ertragen können, dass sie im Pay TV gezeigt werden? Der Europäische Gerichtshof musste sich in der Entscheidung vom Juli 2013 mit der Frage auseinandersetzen, ob alle Spiele einer Fußballeuropameisterschaft kraft Weiterlesen

Band 3: „The Right to Privacy in the Light of Media Convergence – Perspectives from Three Continents“

hrsg. von Dieter Dörr, Russell L. Weaver

erschienen im Mai 2012

MC-Bd3Kurzbeschreibung

Das Recht auf Privatsphäre sieht sich durch den rasanten Wandel der Kommunikationskultur immer neuen Angriffsformen ausgesetzt, die lange schon nicht mehr vorwiegend von Staaten, sondern gleichermaßen von privater Seite ausgehen. Nicht zuletzt durch die globale Vernetzung digitaler Informationen ist der Schutz der Privatsphäre längst zu einer internationalen Herausforderung geworden. Hier stoßen nationale Rechtsordnungen und dort verankerte Wertevorstellungen rasch aufeinander. In diesem Werk nehmen sich Experten aus Europa, Australien und den USA dieser Herausforderung an und bieten eine interkontinentale Sicht auf die Frage, wie das Recht auf Privatsphäre in Zukunft zu verteidigen ist. Weiterlesen

Privacy Law and New Social Media – A Comparative Analysis

mk_mmf_logo_rgb_transp17.06.2011: New social media, including social networking sites such as Facebook and Twitter, present considerable challenges for the protection of privacy. The social and legal issues were highlighted in Australia in late 2010, when a Melbourne teenager posted nude photographs of prominent Australian footballers to Facebook. The explicit photographs, which bore the caption 'Merry Christmas courtesy of the St Kilda schoolgirl', were posted as part of the teenager's personal campaign against a football club. While the Australian Federal Court promptly ordered removal of the photographs, inevitably, the photographs were soon virally distributed to other Internet sites. Weiterlesen

Media Freedom and National Security – The Implications of WikiLeaks

mk_mmf_logo_rgb_transp28.04.2011: WikiLeaks caused great consternation in 2010 by releasing confidential governmental
documents, including diplomatic correspondence and other sensitive documents. The
release was heavily criticized by governments who threatened to criminally prosecute those responsible for the leaks, and seeking ways to prevent further disclosures. Weiterlesen