25.05.16 – Machtfragen der digitalen Gesellschaft

Heute, 12.00 Uhr, Markus Beckedahl, netzpolitik.org, Chefredakteur

Markus Beckedahl, Chefredakteur (netzpolitik.org) und Gründer der re:publica, spricht in seinem Vortrag über das Spannungsverhältnis zwischen (digitaler) Freiheit und Regulierung des Internets. Er thematisiert dabei die wichtigen aktuellen Fragestellungen rund um Internet, Gesellschaft und Politik und zeigt auf, wo Gefahren für eine offene Gesellschaft im Netz lauern.

 

Die Vorlesungen finden mittwochs von 12-14 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) statt.

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TV-Tipp: „Journalismus von morgen – Die virtuelle Feder“

ARTE-Dokumentation beleuchtet die Zukunft der Zeitung in den USA, Indien, Frankreich und Deutschland

Ein indischer Passant liest die Rajasthan Pakista, die Zeitung mit der größten Auflage in Indien. © Extro

Ein indischer Passant liest die Rajasthan Pakista, die Zeitung mit der größten Auflage in Indien. © Extro

Stirbt die Tageszeitung bald aus? Bedroht die Medienkonvergenz und die damit einhergehende digitale Revolution die Papierwelt? Das Geschäftsmodell der Printmedien ist in Gefahr. Heute strahlt ARTE eine Dokumentation aus, die diesen Fragen auf den Grund geht. Weiterlesen

„Für mich ist Google das Internet“

Die Rolle von Suchmaschinen bei der Informationssuche im Netz

Medienpolitik.net

Das Internet ist für die Mehrheit der deutschen Bevölkerung mittlerweile zum integralen Bestandteil ihres Alltags geworden. Die zunehmende Vertrautheit mit den vielfältigen Möglichkeiten des Internets hat nicht nur zu einem rapiden Anstieg der täglichen Nutzungsdauer geführt, sondern das gesamte Kommunikations- und Mediennutzungsverhalten gravierend verändert. Weiterlesen

Googleisierung der Informationssuche

Suchmaschinen im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Regulierung

 

Welche Rolle spielen Suchmaschinen als die neuen Intermediäre der digitalen Suche? Welche Gefahren birgt die Marktmacht Googles? Wie viel geben indiviudalisierte Suchprofile von der Privatsphäre der Nutzerinnen und Nutzer preis?

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Im Mittelpunkt des Projektes stehen Suchmaschinen als Schlüssel zur Aufbereitung und zum Finden digitaler Informationen. Ohne ihre sortierende, strukturierende und filternde Hilfe wäre eine Nutzung des Internets in der üblichen Form schlichtweg undenkbar. Vor allem die personalisierte bzw. soziale Suche birgt aber enorme Risiken für die Nutzerinnen und Nutzer, derer sich diese oft nicht bewusst sind: Individualisierte Suchergebnisse – zugeschnitten auf vorhandene Bedürfnisse und Interessen der User und abgestimmt auf Empfehlungen von Freunden aus sozialen Netzwerken – werden zur Regel. Die Gefahr eines eingeschränkten Informationszugangs, gesteuert von großen Konzernen wie Google, steigt. Dadurch steht die medienpolitische Sicherung von Vielfalt im digitalen Medienensemble vor großen Herausforderungen.

Trotz dieser enormen gesellschaftlichen Bedeutung von Suchmaschinen im Allgemeinen und Google im Besonderen ist dieses komplexe Phänomen bisher erst in Ansätzen untersucht. Insbesondere fehlen Untersuchungen, die es nicht aus der isolierten Sicht einer Disziplin betrachten, sondern sich ihm in einem integrativen Ansatz aus verschiedenen Perspektiven nähern. Das vorliegende Projekt trägt zur Schließung dieser Forschungslücke bei. Es beleuchtet das Phänomen interdisziplinär aus kommunikationswissenschaftlicher, medienrechtlicher und medienpädagogischer Sicht und leistet durch die Integration dieser Perspektiven einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis und zur Prognose gegenwärtiger und zukünftiger Entwicklungen der Medienkonvergenz.

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Auf der Basis einer qualitativen und quantitativen Nutzerbefragung wird die Kompetenz der Nutzer im Umgang mit Suchmaschinen analysiert. Die Befragungen liefern Erkenntnisse darüber, wie Menschen im Internet nach Informationen suchen, wie sie dabei mit Suchmaschinen umgehen und wie stark ihr Problembewusstsein in diesem Bereich ausgebildet ist. Im Kontext der Ergebnisse werden medienpolitische und medienpädagogische Handlungsempfehlungen ausgearbeitet. Die rechtliche Bewertung des Sachverhalts diskutiert insbesondere die Frage, ob vielfaltssichernde Regelungen erforderlich sind und wie diese ausgestaltet werden könnten. Aus medienpädagogischer Sicht stellt sich insbesondere die Frage, inwieweit erfolgreiche Konzepte aus anderen Bereichen auf die Suchmaschinennutzung übertragen werden können oder ob hierfür ganz neue Instrumente gefunden werden müssen.

 

mail Kontakt


Univ.-Prof. Dr. Birgit Stark
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-25264
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Dieter Dörr
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Haus Recht und Wirtschaft I
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-23044
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Erziehungswissenschaft
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-26652
Email

 

Links Weiterführende Links


» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Medienkonvergenz« am Institut für Publizistik der JGU
» Website der Professur für Medienrecht der Abteilung Rechtswissenschaft an der JGU
» Website der Arbeitsgruppe »Medienpädagogik« am Institut für Erziehungswissenschaft der JGU
» Magazin HAZ sonntag vom 1.9.2013
» marketingfisch.de vom 27.8.2013
» FAZnet vom 22.8.2013
» SWR2 Impuls: Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Stark vom 20.8.2013
» WirtschaftsWoche vom 19.8.2013
» taz vom 18.8.2013
» Zeit Online vom 16.8.2013
» focus.de vom 15.08.2013
» Stuttgarter Zeitung vom 15.8.2013
» iX Magazin von heise online vom 15.8.2013
» medienpolitik.net vom 17.2.2014
» medienpolitik.net vom 24.2.2014

 

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» Methodensteckbrief und zentrale Ergebnisse

Private and Governmental Threats to Internet Freedom

mk_mmf_logo_rgb_transp27.04.2012: The Internet is distinctive because it allows private individuals to directly communicate with each other, and also expands the ability of the media to communicate in many different forms. No longer is there such a clear distinction between newspapers, radio, and television. In some respects, all three media have similar elements (e.g., even newspapers have websites and offer video and other media more associated with radio or television). However, both public and private sources are threatening Internet freedom. Governmental restrictions come in various forms, including the Stop Online Piracy Act, and various attempts to limit or control the Internet. Private restrictions come in the form of user agreements and other attempts to limit Internet content. This forum will examine the threats to Internet freedom that flow from these private and public sources.

 

 Freitag, den 27. April 2012, 16.00 Uhr

im RW 2 des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU

Begrüßung
Professor Dr. Dieter Dörr
Direktor des Mainzer Medieninstituts

Podiumsdiskussion
Professor Russell L. Weaver
Professor of Law and Distinguished University Scholar, Louis D. Brandeis School of Law, Louisville, USA

Professor Dr. Udo Fink
Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, stellvertretender Direktor des Mainzer Medieninstituts

Moderation
Dr. Tobias O. Keber
Akademischer Rat, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht (Professor Dr. Udo Fink) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

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» Website des Mainzer Medieninstituts

 

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Medien und Wertevermittlung – Eine Grundvoraussetzung für die Demokratie im Zeitalter des Internet

mk_mmf_logo_rgb_transp04.11.2010: Nur derjenige Bürger kann die Demokratie mitprägen, der ihre Grundwerte erlebt und versteht. Die zentralen kulturellen Werte wie die Würde des Menschen und die daraus folgenden Freiheits- und Gleichheitsrechte zu vermitteln, ist deshalb in einer
demokratischen Gesellschaft unverzichtbar und eine Aufgabe von Verfassungsrang. Die Demokratie ist auf Weiterlesen