Adaptation and Perception: Media Convergence

mk_mmf_logo_rgb_transp3.-5.12.2015: Adaptation is a key concept in the context of media convergence of story worlds and transmedia storytelling. The classical model of adaptation studies, which focuses on the relationships between book and film, has been reformulated in the past ten years to include more aspects of media convergence and participatory culture. The passive consumer has been replaced by the produser, the Weiterlesen

Fachtagung: Tableteinsatz im Spannungsfeld von herkömmlichem Unterricht und didaktischem Wandel

mk_mmf_logo_rgb_transp20.11.2015: Tafel und Kreide gehören der schulischen Vergangenheit an. Digitale Medien halten Einzug in Schule und Unterricht und werden Teil des Medienrepertoires mit dem SchülerInnen und LehrerInnen in konvergenten Medienwelten umgehen sollen. Mit dem schnellen technologischen Fortschritt und dem Einzug der Technologie in die Schule gehen auch Wandlungsprozesse im Bereich des Lehrens und Weiterlesen

Schülerbefragung »always on«

Längsschnittstudie zur Mediennutzung

 

Welche Unterhaltungs-, Informationsangebote und Kommunikationswege werden zu welchem Zeitpunkt bedeutsam in der Alltagswirklichkeit Jugendlicher? Welches Potential verbirgt sich hinter dem selbstbestimmten Rückgriff auf die medialen Ressourcen des Internets? Welche Risiken für die psychische und soziale Entwicklung Jugendlicher können anhand der Nutzungsmuster erschlossen werden?

Young boy in bedroom using laptop and listening to MP3 player

Mediennutzung, konvergierende Medieninhalte und computervermittelte Kommunikation durchdringen zunehmend Bereiche des Lebens, die zuvor »medienfreie Inseln« des Alltags darstellten. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sind zunehmend »always on« und über Smartphone und mobiles Internet ständig mit ihrer Peer-Group und anderen Online-Inhalten verbunden. Die Folgen dieser zunehmend allgegenwärtigen Online-Nutzung für das psychologische Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer sind derweil noch weitgehend offen. Während der Zugang zu Informationen, Kommunikation und Unterhaltung zwar einerseits zahlreiche Chancen eröffnet, stellen die ständige Erreichbarkeit, sozialer Kommunikationsdruck und mögliche Konflikte zwischen Mediennutzung und anderen Tätigkeiten andererseits die Schattenseiten dieser Entwicklung dar.

Das primäre Ziel der Studie ist es, die Entwicklung der Online-Kommunikation Jugendlicher im Laufe der Adoleszenz nachvollziehbar zu machen. So soll für den wissenschaftlichen Diskurs ebenso wie für Verantwortliche in den Bereichen Politik, Bildung und Jugendschutz eine zuverlässige Informationsgrundlage zu elementaren Fragen der Internetnutzung Jugendlicher bereitgestellt werden. Als Gegenposition zu einer primär risikofokussierten Perspektive, die eine exzessive und suchtartige Internetnutzung, Cybermobbing und die Ausrichtung von Körperidealen an medienvermittelten Modellen in den Mittelpunkt stellt, soll in dieser Untersuchung auch die positive Seite der Internetnutzung beleuchtet werden.

Die repräsentative Längsschnittuntersuchung ist auf der Basis eines interdisziplinären theoretischen Ansatzes konzipiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der Kommunikationswissenschaft, der Medienpsychologie, der psychosomatischen Medizin und Medienpädagogik befassen sich mit diesem Projekt. Damit bündelt das Team die umfassende in Mainz vertretene Expertise zu diesem hochaktuellen Thema. Jugendliche unterschiedlicher Jahrgangsstufen werden zu mehreren Messzeitpunkten an Schulen in Rheinland-Pfalz zu ihrem Kommunikationsverhalten und ihrer Internetnutzung befragt. Die Datenerhebung hat im Sommer 2015 begonnen und soll im Herbst fortgesetzt werden.

 

mail Kontakt


Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Erziehungswissenschaft
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-26652
Email

 

Jun.-Prof. Dr. Leonard Reinecke
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-28319
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Birgit Stark
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-25264
Email

 

Dr. Klaus Wölfling
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-6147
Email

 

mail Weitere beteiligte Forscher


Univ.-Prof. Dr. Manfred E. Beutel
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-7348
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-25264
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Christian Schemer
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-29373
Email

 

Dr. Mathias Weber
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-23209
Email

 

Dipl.-Soz. Michael Dreier
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-5485
Email

 

Dipl.-Psych. Kai Müller
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-4039
Email

 

Downloads Downloads


» Pressemitteilung zur Längsschnittstudie (31.08.2015)

 

Links Weiterführende Links


» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Medienkonvergenz« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Dynamiken von Gesellschaft und Kommunikation« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Kommunikationswissenschaft« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »OnlineKommunikation« am Institut für Publizistik der JGU
» Website der Arbeitsgruppe »Medienpädagogik« am Institut für Erziehungswissenschaft der JGU
» Website der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz der JGU
» Pressemitteilung der JGU 31.08.2015
» Pressemitteilung der JGU 11.03.2016

 

Links Pressestimmen


» Beitrag vom 01.09.2015 in der Allgemeinen Zeitung
» Beitrag vom 31.08.2016 im Informationsdienst Wissenschaft
» Beitrag der SWR-Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz
» Beitrag vom 23.11.2016 in der Rhein-Zeitung
» Beitrag vom 25.11.2016 im Deutschlandfunk
» Beitrag vom 26.11.2016 in der Frankfurter Neuen Presse
» Beitrag vom 28.11.2016 in der Allgemeinen Zeitung
 

 

Bild: de.clipdealer.com

Selective Exposure Online

Die Rolle von Einstellungskonformität und Social Cues bei der Selektion von Online-Nachrichten

 

Suchen sich Rezipientinnen und Rezipienten von Online-Nachrichten vermehrt solche Meldungen aus, die ihren eigenen Einstellungen und Ansichten entsprechen? Welchen Einfluss haben »Likes« in sozialen Netzwerken auf den Einfluss der Einstellungskonformität auf die Selektion von Online-Nachrichten?

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de

Die Verbreitung des Internets hat die Verfügbarkeit von Nachrichten drastisch verändert. Das Online-Angebot ist in dieser Hinsicht durch ein Höchstmaß an Diversität gekennzeichnet, was eine zeitlich flexible und individualisierbare Nachrichtennutzung ermöglicht. Das Internet hat sich damit zu einem bedeutsamen Nachrichtenmedium entwickelt. Stärker denn je lassen sich Informationen in Anlehnung an bestehende Interessen und Einstellungen auswählen, während dissonante Inhalte problemlos gemieden werden können. Mögliche Konsequenzen, die sich aus dieser Entwicklung ergeben, betreffen Prozesse der Fragmentierung und der Polarisierung der Meinungsbildung.

Demgegenüber steht der Bedeutungszuwachs des Social Web für den Nachrichtenkonsum. Social Media Icons, über die die Beliebtheit im Social Web ersichtlich wird bzw. über die Artikel auch direkt »geteilt« oder »geliked« werden können, sind inzwischen fester Bestandteil von Nachrichten-Seiten. Die Konvergenz aus sozialen Netzwerken und klassischen Nachrichtenseiten führt dazu, dass Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr nur auf Basis von Inhalten Nachrichten selektieren, sondern auch Social Cues den Auswahlprozess beeinflussen, worunter insbesondere die Anzahl der »Likes« eines Artikels und der Sender von empfohlenen News zu verstehen sind.

Die Studie hat zum Ziel, den Einfluss von Social Cues im Kontext einstellungskonformer bzw. dissonanter Nachrichtenselektion zu überprüfen. In zwei Experimenten sollen dabei die Bedeutung von »Likes« und Empfehlungen bei der Rezeption von Nachrichten auf klassischen Nachrichtenseiten und auf sozialen Netzwerken untersucht werden.

 

mail Kontakt


Univ.-Prof. Dr. Christian Schemer
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-29373
Email

 

Jun.-Prof. Dr. Leonard Reinecke
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-28319
Email

 

Svenja Schäfer, M.A.
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-29381
Email

 

Links Weiterführende Links


» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Dynamiken von Gesellschaft und Kommunikation« am Institut für Publizistik der JGU

» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Online-Kommunikation« am Institut für Publizistik der JGU

 

 

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Andrea Biebl & Peter Kiefer (Vizeum Deutschland) zu Implikationen der Medienkonvergenz für das Marketing

Im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung Medienkonvergenz sprechen Andrea Biebl und Peter Kiefer von Vizeum Deutschland über die »Implikationen der Medienkonvergenz für das Marketing hinsichtlich Zielgruppenansprache und Contentgestaltung«.

Die Veranstaltung findet Montag (29. Juni 2015), von 16-18 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) statt.

 

Downloads Downloads


» Flyer zur Ringvorlesung "Medienkonvergenz" 2015

» JGU Lageplan HS 20

»Die Rolle neuer Informationsintermediäre in Zeiten der Medienkonvergenz«

Im Rahmen der intersisziplinären Ringvorlesung "Medienkonvergenz" referiert die Sprecherin des FSP Medienkonvergenz zur Rolle neuer Informationsintermediäre in Zeiten der Medienkonvergenz.

Die Veranstaltung findet heute (11.05.2015), von 16-18 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) statt.

 

»Internet killed the TV-Star?« – Fachtagung zur Zukunft(-sfähigkeit) des Fernsehens

mk_mmf_logo_rgb_transp27.-28. November 2014: „Video killed the radio star” hieß es 1979 in einem Song der Buggles. Heute stellt sich eher die Frage, ob wir bald der nächsten Generation antworten werden, dass „das Internet“ den Stern des Fernsehens zum Erlöschen brachte?
Ziel der Tagung ist es, aktuelle Entwicklungen in unterschiedlichen thematischen Panels aufzugreifen und Fragen hinsichtlich der Zukunft Weiterlesen

Sommersemester 2014: Vorlesung »Medienkonvergenz«

Gastvorträge aus der Praxis – immer mittwochs, 14.00 bis 16.00 Uhr, N3

Achtung: Der Vortrag von Prof. Stolz findet entgegen der Plakatankündigung erst am 9. Juli statt.

 

14. Mai: Nicht Print vs. Online, sondern Print mit Online – Herausforderungen der täglichen Zusammenarbeit von F.A.Z. und FAZ.NET
Cai T. Philippsen // FAZ.NET, Redakteur vom Dienst

4. Juni: Neue Nutzungsgewohnheiten in konvergenten Medienwelten
Robert Amlung // ZDF, Beauftragter "Digitale Strategien" Weiterlesen