Macht Facebook glücklich oder unglücklich? Befunde einer aktuellen Schülerbefragung in Rheinland-Pfalz

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24.11.2016: Der Griff zum Smartphone bestimmt zunehmend unser gesellschaftliches und soziales Leben. Dies gilt insbesondere für die heutige Generation Kinder und Jugendlicher, die in einer hoch digitalisierten Welt aufwächst. Wieweit dies zum Nutzen oder Schaden für die Entwicklung der Generation der sog. »Digital Natives« ist, wird sehr kontrovers und emotional diskutiert. Weiterlesen

Medienpolitik – Aus der parlamentarischen Praxis und aktuelle Herausforderungen im digitalen Zeitalter

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16.11.2016: Zu den zentralen Zielen der Medienpolitik zählt es, einen Rahmen für die Medien zu schaffen, in dem sie ihre gesellschaftlichen Funktionen erfüllen können. Im digitalen Zeitalter wird das jedoch zunehmend schwieriger, weil viele klassische Regulierungsinstrumente nicht mehr greifen. Dieses Spannungsfeld thematisiert die Lehrveranstaltung »Medienpolitik« am Institut für Publizistik. Weiterlesen

Besuch des Wissenschaftsministers Professor Wolf beim Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz

10.11.2016: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungsschwerpunkts bieten diverse Einblicke in das Themenfeld "Mensch – Medien – Kommunikation"

An der JGU befasst sich der interdisziplinäre Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz bereits seit 2008 mit vielseitigen Forschungsfragen, die sich aus dem rasanten und tiefgreifenden Struktur- und Funktionswandel der Medienlandschaft ergeben. Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung prägen zunehmend unseren Alltag. Sie verändern fundamental die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren und sich informieren, wie Meinungen entstehen und wie politische Prozesse funktionieren. Durch die Integration unterschiedlicher fachlicher Expertisen können digitale Veränderungsprozesse in ihrer Gesamtheit betrachtet werden, umso der immensen Komplexität der Entwicklungen gerecht zu werden. Damit kann die Forschung auch die politische Diskussion zum Thema Digitalisierung bereichern und Handlungsempfehlungen aussprechen. Wichtig ist deshalb der Wissenstransfer in die Öffentlichkeit unter der Dachmarke Mainz Media Forum und die Vernetzung mit den Medienunternehmen in der Region. "Mit großer Geschwindigkeit verändert und revolutioniert die Digitalisierung unser Leben. Sie durchdringt alle Lebens-, Gesellschafts- und Arbeitsbereiche. Ich bin daher sehr gespannt auf die aktuellen Forschungsergebnisse, die uns von den Mainzer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern hier präsentiert werden", erklärt Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, der zu dieser Pressereise eingeladen hatte. Weiterlesen

08.06.2016: Frenemy – über das ambivalente Verhältnis von klassischen Medien zu Facebook, Twitter, Apple und Co.

Heute, 12.00 Uhr, Dirk von Gehlen, Süddeutsche Zeitung, Leiter Social Media/Innovation

Dirk von Gehlen, Journalist, Autor und Leiter „Social Media/Innovation“ (Süddeutsche Zeitung) spricht in seinem Vortrag über das Spannungsverhältnis zwischen traditionellen Medien und Social Media. Diese sind zwar heute für die Leserbindung und Vermarktung unerlässlich; auf der anderen Seite muss mit ihnen um faire Wettbewerbsbedingungen, den Umgang mit Urheberrechten oder die gerechte Beteiligung an Werbeerlösen gerungen werden.

 

Die Vorlesungen finden mittwochs von 12-14 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) statt.

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18.05.16 – Das YouTube-Ecosystem. Vom Content Creator zur Werbevermarktung

Heute, 12.00 Uhr, Dr. Patrick Proner, Google, Industry Manager - Branding

Patrick Proner, Industry Manager bei Google, spricht in seinem Vortrag über die Entwicklung von YouTube von den Anfängen als Sammelbecken für User generated Content hin zum exklusiven Inhalteanbieter und Werbeträger. Er thematisiert dabei die Ansatzpunkte der Vermarktung auf YouTube: Zielgruppenansprache, Nutzungs- und Publikumsanalyse.

 

Die Vorlesungen finden mittwochs von 12-14 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) statt.

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Schülerbefragung »always on«

Längsschnittstudie zur Mediennutzung

 

Welche Unterhaltungs-, Informationsangebote und Kommunikationswege werden zu welchem Zeitpunkt bedeutsam in der Alltagswirklichkeit Jugendlicher? Welches Potential verbirgt sich hinter dem selbstbestimmten Rückgriff auf die medialen Ressourcen des Internets? Welche Risiken für die psychische und soziale Entwicklung Jugendlicher können anhand der Nutzungsmuster erschlossen werden?

Young boy in bedroom using laptop and listening to MP3 player

Mediennutzung, konvergierende Medieninhalte und computervermittelte Kommunikation durchdringen zunehmend Bereiche des Lebens, die zuvor »medienfreie Inseln« des Alltags darstellten. Insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene sind zunehmend »always on« und über Smartphone und mobiles Internet ständig mit ihrer Peer-Group und anderen Online-Inhalten verbunden. Die Folgen dieser zunehmend allgegenwärtigen Online-Nutzung für das psychologische Wohlbefinden der Nutzerinnen und Nutzer sind derweil noch weitgehend offen. Während der Zugang zu Informationen, Kommunikation und Unterhaltung zwar einerseits zahlreiche Chancen eröffnet, stellen die ständige Erreichbarkeit, sozialer Kommunikationsdruck und mögliche Konflikte zwischen Mediennutzung und anderen Tätigkeiten andererseits die Schattenseiten dieser Entwicklung dar.

Das primäre Ziel der Studie ist es, die Entwicklung der Online-Kommunikation Jugendlicher im Laufe der Adoleszenz nachvollziehbar zu machen. So soll für den wissenschaftlichen Diskurs ebenso wie für Verantwortliche in den Bereichen Politik, Bildung und Jugendschutz eine zuverlässige Informationsgrundlage zu elementaren Fragen der Internetnutzung Jugendlicher bereitgestellt werden. Als Gegenposition zu einer primär risikofokussierten Perspektive, die eine exzessive und suchtartige Internetnutzung, Cybermobbing und die Ausrichtung von Körperidealen an medienvermittelten Modellen in den Mittelpunkt stellt, soll in dieser Untersuchung auch die positive Seite der Internetnutzung beleuchtet werden.

Die repräsentative Längsschnittuntersuchung ist auf der Basis eines interdisziplinären theoretischen Ansatzes konzipiert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen der Kommunikationswissenschaft, der Medienpsychologie, der psychosomatischen Medizin und Medienpädagogik befassen sich mit diesem Projekt. Damit bündelt das Team die umfassende in Mainz vertretene Expertise zu diesem hochaktuellen Thema. Jugendliche unterschiedlicher Jahrgangsstufen werden zu mehreren Messzeitpunkten an Schulen in Rheinland-Pfalz zu ihrem Kommunikationsverhalten und ihrer Internetnutzung befragt. Die Datenerhebung hat im Sommer 2015 begonnen und soll im Herbst fortgesetzt werden.

 

mail Kontakt


Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Erziehungswissenschaft
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-26652
Email

 

Jun.-Prof. Dr. Leonard Reinecke
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-28319
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Birgit Stark
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-25264
Email

 

Dr. Klaus Wölfling
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-6147
Email

 

mail Weitere beteiligte Forscher


Univ.-Prof. Dr. Manfred E. Beutel
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-7348
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-25264
Email

 

Univ.-Prof. Dr. Christian Schemer
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-29373
Email

 

Dr. Mathias Weber
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-23209
Email

 

Dipl.-Soz. Michael Dreier
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-5485
Email

 

Dipl.-Psych. Kai Müller
Universitätsmedizin Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
D 55131 Mainz
Tel. +49 6131 17-4039
Email

 

Downloads Downloads


» Pressemitteilung zur Längsschnittstudie (31.08.2015)

 

Links Weiterführende Links


» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Medienkonvergenz« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Dynamiken von Gesellschaft und Kommunikation« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Kommunikationswissenschaft« am Institut für Publizistik der JGU
» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »OnlineKommunikation« am Institut für Publizistik der JGU
» Website der Arbeitsgruppe »Medienpädagogik« am Institut für Erziehungswissenschaft der JGU
» Website der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsmedizin Mainz der JGU
» Pressemitteilung der JGU 31.08.2015
» Pressemitteilung der JGU 11.03.2016

 

Links Pressestimmen


» Beitrag vom 01.09.2015 in der Allgemeinen Zeitung
» Beitrag vom 31.08.2016 im Informationsdienst Wissenschaft
» Beitrag der SWR-Landesschau aktuell Rheinland-Pfalz
» Beitrag vom 23.11.2016 in der Rhein-Zeitung
» Beitrag vom 25.11.2016 im Deutschlandfunk
» Beitrag vom 26.11.2016 in der Frankfurter Neuen Presse
» Beitrag vom 28.11.2016 in der Allgemeinen Zeitung
 

 

Bild: de.clipdealer.com

Wahrnehmung des Medienwandels

Medienkonvergenz aus Nutzersicht – Eine Exploration der existierenden Vorstellungen mittels kognitiver Verfahren

 

Welche Veränderungen im Medienbereich und welche Phänomene der Medienkonvergenz nehmen Mediennutzerinnen und -nutzer wahr und welche von der Medienforschung untersuchten Phänomene und Folgen des Medienwandels liegen außerhalb des bewussten Erfahrungshorizonts der Rezipientinnen und Rezipienten? Welche Schlussfolgerungen und Konsequenzen werden aus den Beobachtungen des Medienwandels für das eigene Mediennutzungsverhalten gezogen?

Foto: Dr. Stephan Barth / pixelio.de

Die Wahrnehmung von Veränderungen, die die eigene Lebenswelt betreffen, haben unterschiedliche Auswirkungen auf Individuen und ihr Verhalten. Im Mittelpunkt dieser Studie steht deshalb die Frage, welche Vorstellungen Medienrezipientinnen und -rezipienten von den Veränderungsprozessen im Medienbereich, und insbesondere von Prozessen der Medienkonvergenz, haben. Diese Untersuchung baut auf einer standardisierten Befragung zum Thema Medienwandel auf, in deren Rahmen sich gezeigt hat, dass Vorstellungen über den Medienwandel zahlreiche Konsequenzen haben können – über die Zahlungsbereitschaft für Medieninhalte und medienpolitische Einstellungen bis zum individuellen Stressempfinden. In dieser weiterführenden Phase des Projekts soll nun mittels kognitiver Verfahren noch einmal tiefergehend erforscht werden, welche Veränderungen im Medienbereich auf welche Weise wahrgenommen werden.

 

mail Kontakt


Univ.-Prof. Dr. Christian Schemer
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-29373
Email

 

Dr. Philipp Müller
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Institut für Publizistik
D 55099 Mainz
Tel. +49 6131 39-29378
Email

 

Links Weiterführende Links


» Website des Forschungs- und Lehrbereichs »Dynamiken von Gesellschaft und Kommunikation« am Institut für Publizistik der JGU

 

 

Bild: Dr. Stephan Barth / pixelio.de

Marc Erras (Sky Deutschland) zur Rolle der Medienkonvergenz im TV

Heute (Montag, 6. Juli 2015) begrüßen wir Marc Erras von Sky Deutschland. Der Senior Manager Corporate Communications spricht unter dem Titel »Smart. Seamless. Social. Medienkonvergenz in modernen Fernsehunternehmen am Beispiel von Sky Deutschland« über die Auswirkungen und Herausforderungen des Medienwandels in der TV-Branche.

Der Vortrag findet von 16-18 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung Medienkonvergenz statt.

 

Downloads Downloads


» Flyer zur Ringvorlesung Medienkonvergenz 2015

» JGU Lageplan HS 20

 

Neu erschienen: »The Politics of Adaptation – Media Convergence and Ideology«

The Politics of Adaptationhrsg. von Dan Hassler-Forest und Pascal Nicklas

In the 21st century, the parallel movements of media convergence and globalization have reshaped our understanding of media boundaries. The rise of digital culture has increased our access to narrative media, while also providing new ways of engaging with them. But, at the same time, global media corporations have intensified their power over these media and the channels through which they reach us. This book brings together a broad range of scholarly approaches to the challenges and opportunities of adaptation studies in this new era. Together, they focus on the political and ideological tensions that underlie and shape processes of adaptation and cultural transformation in the age of media convergence. Weiterlesen

»Medienwandel in Bildungsinstitutionen zwischen Traditionalisierung und Herausforderungen für die Zukunft«

Im Rahmen der intersisziplinären Ringvorlesung “Medienkonvergenz” referiert Professor Aufenanger zum Medienwandel in Bildungsinstitutionen.

Die Veranstaltung findet heute (18. Mai 2015), von 16-18 Uhr im Raum HS 20 (Jakob-Welder-Weg 11, 55128 Mainz) statt.