Sommersemester 2017: Vorlesung »Medienkonvergenz – Meet the Media Executives«

Im Sommersemester 2017 organisiert der Forschungsschwerpunkt erneut die Vorlesungsreihe "Medienkonvergenz – Meet the Media Executives"!

In der Vorlesungsreihe sollen die Prozesse des „Zusammenwachsens“ oder auch „Verschmelzens“ der Kommunikation und der Medien auf technischer und inhaltlicher Ebene aufgegriffen und aus verschiedenen Perspektiven analysiert und diskutiert werden: Technik, Angebot und Nutzung, Unternehmen und Regulierung.
Neue theoretische Modelle und zentrale empirische Befunde aus der interdisziplinären Schnittstellen-Forschung der angegliederten Wissenschaftsbereiche werden vorgestellt. Darüber hinaus geben Gastvorträge spannende Einblicke in die medienwirtschaftliche Praxis: Führungskräfte aus Medienunternehmen stellen digitale Geschäftsfelder, Strategien und Veränderungsprozesse vor.

 

Die Vorlesungen finden mittwochs von 12–14 Uhr im Raum N2 in der Muschel (Johann-Joachim-Becher-Weg 23, 55128 Mainz) statt.

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Wer wohnt, der zahlt? Abschied von der geräteabhängigen Rundfunkgebühr

mk_mmf_logo_rgb_transp20.10.2011: Nicht zuletzt wegen des auch in den Medien breit ausgetragenen Streits über die sogenannte „PC-Gebühr“ haben sich die Ministerpräsidentinnen und die Ministerpräsidenten der Länder entschlossen, die geräteabhängige Rundfunkgebühr durch einen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrag zu ersetzen. Die erforderliche Ratifikation des neuen Staatsvertragsentwurfs durch die Bundesländer steht noch aus. Ob diese Wohnungs- und Betriebsstättenabgabe die richtigen Antworten auf die Herausforderungen der neuen Medienwelt zu geben vermag, soll diskutiert werden.

 

Donnerstag, den 20. Oktober 2011, 16.00 Uhr

in der alten Institutsbibliothek (Raum 00341), altes ReWi-Gebäude, rechter Flügel

 

Begrüßung und Moderation
Professor Dr. Dieter Dörr
Direktor des Mainzer Medieninstituts

Podiumsdiskussion
Professor Dr. Christian Waldhoff
Lehrstuhl für Öffentliches Recht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn, Direktor des Kirchenrechtlichen Instituts

Dr. Eva Ellen Wagner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Medienrecht der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

 

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Die »Causa Brender« und ihre Folgen – Das ZDF und die Staatsfreiheit des Rundfunks

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02.02.2010: Am 27. November 2009 haben sieben der vierzehn Verwaltungsratsmitglieder des ZDF gegen den Vorschlag des Intendanten Markus Schächter gestimmt, den Vertrag von Nikolaus Brender als Chefredakteur zu verlängern. Da für die Bestellung des Chefredakteurs die Zustimmung des Verwaltungsrates mit einer qualifizierten Mehrheit von neun Stimmen erforderlich ist, war damit der Vorschlag des Intendanten gescheitert. Kritiker gehen davon aus, dass dieser Vorgang nur mit der staats- und politiknahen Besetzung des ZDF-Verwaltungsrates zu erklären sei. Sie sehen die Unabhängigkeit und die Glaubwürdigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Gefahr. Der Vorgang zeige deutlich, dass der Fernseh- und der Verwaltungsrat in einer Weise besetzt seien, die mit dem Grundsatz der Staatsfreiheit des Rundfunks nicht vereinbart werden könne. Dagegen wenden andere ein, der Verwaltungsrat habe lediglich seine ihm zustehenden Kompetenzen wahrgenommen. Sie halten es auch für legitim, dass vom Staat und den politischen Parteien entsandte Mitglieder im vorgesehenen Ausmaß den ZDF-Gremien angehören. Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen will ein Normenkontrollverfahren initiieren, mit dessen Hilfe vor dem Bundesverfassungsgericht geklärt werden könnte, ob die im ZDF-Staatsvertrag vorgesehene Zusammensetzung des Fernseh- und des Verwaltungsrates mit der Rundfunkfreiheit vereinbar ist. Dabei geht es um eine wichtige Frage. Die Rundfunkfreiheit mit einem unabhängigen, staatsfernen und qualitätsvollen öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist aus Sicht des Bundesverfassungsgerichts für die Demokratie schlechthin konstituierend.

 

 Dienstag, den 2.  Februar 2010, 15.00 Uhr c.t.

im Dekanatssaal des Fachbereichs Rechts- und Wirtschaftswissenschaften der JGU

 

Begrüßung und Moderation
Professor Dr. Dieter Dörr
Direktor des Mainzer Medieninstituts

Podiumsdiskussion
Tabea Rößner
Medienpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis90/Die Grünen

Prof. Dr. Jürgen Falter
Politikwissenschaftler

 

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icon_file_pdf_16x16 Bericht zur Veranstaltung

icon_file_pdf_16x16 Presse: Nach der "Causa Brender" - Wer stärkt die vierte Gewalt?, in: Echo online vom 13.02.2010