Konzept des FSP Medienkonvergenz zur Ausstellung auf der Cebit 2013 in den Hallen 7 und 9

Konzept des FSP Medienkonvergenz zur Ausstellung auf der Cebit 2013 in den Hallen 7 und 9

Der Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz der JGU Mainz wird sein interdisziplinäres Forschungsprofil auf der Cebit 2013 an zwei Ständen in den Hallen 7 und 9 präsentieren:

In Halle 7 wird der Forschungsschwerpunkt zum Thema „Medienkonvergenz – Übergänge und Transformationen von analog zu digital“ aktuelle Projekte und Forschungsergebnisse zu den zentralen Forschungsfeldern des FSP Medienkonvergenz Medieninnovationen und Gesellschaftliche Transformationsprozesse vorgestellt. Einen zusätzlichen Einblick in die Arbeit des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz erhalten interessierte Besucher/innen in einem Science TV Film zum Thema „Socal Reading“ der anlässlich des Cebit-Auftritts gerade vom Medienzentrum der JGU Mainz im Auftrag des FSP Medienkonvergenz produziert und erstmals auf der Cebit der Öffentlichkeit präsentiert wird.

Folgende Projekte und Themen werden am Stand gezeigt:

Halle 7:„Medienkonvergenz – Übergänge und Transformationen von analog zu digital“

Medieninnovationen – Präsentation der App „Wörterbuch des Buches“

Der Medienwechsel von print zur digital hat mit besonderer Wucht  die Lexikon- und Wörterbuchsparte erfasst; Print lässt sich - wenn überhaupt - nur noch in hybrider Vertriebsmodellen absetzen. Mit der Entwicklung eines Apps zum eingeführten "Wörterbuch des Buches" wird die Medieninnovation exemplarisch erforscht: eine Marktanalyse vorgenommen, der Mehrwert der digitalen Version (interaktive Grafiken, Abbildungen, Dokumente) ermittelt, die technische Umsetzung auf dem iPad incl. des Designs erprobt, ein neues Geschäftsmodell entwickelt. Das Forschungsergebnis wird Vorbildcharakter für e-publishing Verlage besitzen.

Gesellschaftliche Transformationsprozesse – Lehren und Lernen mit digitalen Werkzeugen und Bildungsmedien in Schule und Hochschule

Folgen von Medienkonvergenzprozessen lassen sich in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen und Institutionen feststellen. Einen besonderen Stellenwert nimmt hierbei das Bildungssystem ein. Die dort vorfindbaren Transformationsprozesse lassen sich als ein Wechsel von einer analogen hin zu einer digitalen Struktur der Gestaltung von Bildungsprozessen in Schule und Hochschule beschreiben. Zentral ist daher die Beantwortung der Fragen wie sich in Bildungsinstitutionen unter dem Aspekt von Medienkonvergenz analoge und digitale Medien miteinander verbinden lassen und welche Herausforderungen institutioneller und pädagogisch-didaktischer Art dabei bewältigt werden müssen. Präsentiert werden laufende Forschungsprojekte mit Tablets an Schulen und Hochschulen. Die Erkenntnisse zum didaktischen Mehrwert sowie zur medienkonvergenten Nutzung von Bildungsmedien sind für Schulträger, Verlage, Lehrende wie die interessierte Öffentlichkeit  gleichermaßen von Bedeutung und Interesse.

Halle 9: „Medienkonvergenz – Übergänge und Transformationen von analog zu digital“

Digitale Medien und Internet – Gefahren für die (psychische) Gesundheit

In dieser Präsentation werden wir übergreifend informativ auf die Gefahren für die (psychische) Gesundheit aufmerksam machen, die einer problematischen bis exzessiven Nutzung von PC- und Internet unterliegen. Neben ausführlichen Informationen finden interessierte Fachbesucher hier auch die Möglichkeit, einen psychologischen Test am PC durchzuführen, der (vor)bewusste Einstellungen zum Internet abbildet. Die Auswertung zeigt, inwieweit Testpersonen  Ähnlichkeiten  zu Denkmustern der Patienten der Ambulanz für Spielsucht der Psychosomatischen Klinik an der Universitätsmedizin der JGU Mainz aufweisen. Ziel ist es, den interessierten Fachbesuchern ein Auswertungsblatt über ihr Abschneiden bei dem Test mitgeben zu können. Hierbei handelt es sich um den Impliziten Assoziationstest (IAT), der an Harvard University entwickelt wurde, und in einer Studie der Ambulanz für Spielsucht mit Unterstützung des Forschungsschwerpunktes Medienkonvergenz angewendet wird.

Ansprechpartnerin des Messeauftritts des FSP Medienkonvergenz:

Luise Ludwig

Geschäftsführerin Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz  Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU)
Beuscheradresse:
Dietrich-Gresemund-Weg 4 | 55128 Mainz
Kontaktdaten:
Tel.: 06131 / 39-22330 | Fax: 06131 / 39-22332

Mail FSP: medienkonvergenz@uni-mainz.de
Mail: luise.ludwig@uni-mainz.de
Web: http://www.medienkonvergenz.uni-mainz.de/

 

Inhaltliche Ansprechpartner/innen der Projekte:
Projekt 1: Medieninnovationen – Präsentation der App „Wörterbuch des Buches“

Univ.-Prof. Dr. Stephan Füssel

Leiter des Instituts für Buchwissenschaft
Sprecher "Forschungsschwerpunkt Medienkonvergenz"
J. Gutenberg Universität Mainz
D-55099 Mainz
Tel. 06131-392 2580
fuessel@uni-mainz.de

Projekt 2: Gesellschaftliche Transformationsprozesse – Lehren und Lernen mit digitalen Werkzeugen und Bildungsmedien in Schule und Hochschule

Luise Ludwig

Geschäftsführerin FSP Medienkonvergenz
Wiss. Mitarbeiterin AG Medienpädagogik
J. Gutenberg Universität Mainz
D-55099 Mainz
Tel.: 06131-39-22330
E-Mail: luise.ludwig@uni-mainz.de
Univ.-Prof. Dr. Stefan Aufenanger

AG Medienpädagogik/ Institut für Erziehungswissenschaft
Dekan Fachbereich 02 – Sozialwissenschaften, Medien und Sport
J. Gutenberg Universität Mainz
D-55099 Mainz
Tel.: 06131 39-26652
E-Mail: aufenang@uni-mainz.de
Projekt 3: Digitale Medien und Internet – Gefahren für die (psychische) Gesundheit

Dr. Klaus Wölfling

Psychologische Leitung - Ambulanz für Spielsucht
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
D-55131 Mainz
Tel. 06131-17-6147
E-Mail: woelfling@uni-mainz.de

Dieser Artikel wurde am 1. Februar 2013 publiziert und unter Presse abgelegt.